B  E  T  R  E  U  U  N  G  S  V  E  R  E  I  N S c h l e s w i g  u n d  U m g e b u n g  e. V. Betreuungsverein Schleswig und Umgebung e. V. Lutherstraße 2 24837 Schleswig Tel. (04621) 99 68 - 11 Fax (04621) 99 68 - 10 betreuungsverein-schleswig.de info(at)betreuungsverein-schleswig.de

Vorsorge

Was passiert eigentlich,

wenn ich einen Unfall habe oder so krank werde, dass ich mich nicht mehr um meine persönlichen Angelegenheiten kümmern kann? wenn ich dann nicht mehr mit meinem Arzt sprechen oder in eine Operation einwilligen kann? wenn dann für mich Verträge zu schließen, Behördengänge zu erledigen und finanzielle Dinge zu regeln sind? Entgegen weit verbreiteter Annahme sind Ehegatten, Kinder oder Eltern dann nicht berechtigt, für Sie zu handeln! Es empfiehlt sich daher, frühzeitig und unabhängig vom Alter, für den Fall der Handlungsunfähigkeit Vorsorge zu treffen!

Vorsorge treffen kann man mit

einer Vorsorgevollmacht einer Betreuungsverfügung einer Patientenverfügung Mit einer Vorsorgevollmacht wird einer Vertrauensperson für bestimmte oder für alle Bereiche Vertretungsbefugnis erteilt. Es handelt sich um eine privatrechtliche Willenserklärung. Für den Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit wird eine Person des Vertrauens bevollmächtigt, rechtswirksam zu handeln. Der Bevollmächtigte muss gleichwohl bei genehmigungspflichtigen Maßnahmen (schwerwiegende medizinische Eingriffe oder freiheits- entziehende Maßnahmen) das Betreuungsgericht einschalten. Mit einer Betreuungsverfügung nimmt man Einfluss auf die Auswahl des rechtlichen Betreuers und auf die Führung der Betreuung. Es handelt sich um eine Willenserklärung, wer für den Fall einer notwendig werdenden rechtlichen Betreuung nach dem Betreuungsgesetz durch das Betreuungs- gericht als Betreuer bestellt werden soll. Der Betreuer wird rechtlicher Vertreter. Das Betreuungsgericht muss bei genehmigungspflichtigen Maß- nahmen (schwerwiegende medizinische Eingriffe, freiheitsentziehende Maßnahmen, Vermögensanlage, Kündigung der Wohnung, Hausverkauf, ...) eingeschaltet werden. Mit einer Patientenverfügung erklärt man seinen persönlichen Willen zur zukünftigen Behandlung oder Nichtbehandlung für den Fall der eigenen Äußerungs- und Einwilligungsunfähigkeit. In jedem Fall ist es wichtig, sich mit seinem Ehepartner, den Angehörigen, den Freunden zu besprechen und sich zu überlegen, was einem im Leben wichtig ist. Sie geben anderen Menschen eine große Verantwortung. Dazu ist unbedingtes Vertrauen Grundvoraussetzung.
Weitere Informationen sowie Vordrucke zur Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung erhalten auf der Website des Landes Schleswig-Holstein: Das Betreuungsrecht (http://www.schleswig-holstein.de/DE/Themen/B/betreuungsrecht.html) Weitere Informationen sowie Textbausteine für die Erstellung einer eigenen Patientenverfügung erhalten Sie in der Broschüre des Bundesjustizministeriums: Patientenverfügung (http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Patientenverfuegung.pdf)
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Was passiert eigentlich,

wenn ich einen Unfall habe oder so krank werde, dass ich mich nicht mehr um meine persönlichen Angelegenheiten kümmern kann? wenn ich dann nicht mehr mit meinem Arzt sprechen oder in eine Operation einwilligen kann? wenn dann für mich Verträge zu schließen, Behör- dengänge zu erledigen und finanzielle Dinge zu regeln sind? Entgegen weit verbreiteter Annahme sind Ehegatten, Kinder oder Eltern dann nicht berechtigt, für Sie zu handeln! Es empfiehlt sich daher, frühzeitig und unabhängig vom Alter, für den Fall der Handlungsunfähigkeit Vorsorge zu treffen!

Vorsorge treffen kann man mit

einer Vorsorgevollmacht einer Betreuungsverfügung einer Patientenverfügung Mit einer Vorsorgevollmacht wird einer Vertrauens- person für bestimmte oder für alle Bereiche Vertre- tungsbefugnis erteilt. Es handelt sich um eine privat- rechtliche Willenserklärung. Für den Fall der eigenen Handlungsunfähigkeit wird eine Person des Vertrau- ens bevollmächtigt, rechtswirksam zu handeln. Der Bevollmächtigte muss gleichwohl bei genehmigungs- pflichtigen Maßnahmen (schwerwiegende medizini- sche Eingriffe oder freiheitsentziehende Maßnahmen) das Betreuungsgericht einschalten. Mit einer Betreuungsverfügung nimmt man Einfluss auf die Auswahl des rechtlichen Betreuers und auf die Führung der Betreuung. Es handelt sich um eine Willenserklärung, wer für den Fall einer notwendig werdenden rechtlichen Betreuung nach dem Betreu- ungsgesetz durch das Betreuungsgericht als Betreuer bestellt werden soll. Der Betreuer wird rechtlicher Vertreter. Das Betreuungsgericht muss bei genehmi- gungspflichtigen Maßnahmen (schwerwiegende medi- zinische Eingriffe, freiheitsentziehende Maßnahmen, Vermögensanlage, Kündigung der Wohnung, Hausver- kauf, ...) eingeschaltet werden. Mit einer Patientenverfügung erklärt man seinen per- sönlichen Willen zur zukünftigen Behandlung oder Nichtbehandlung für den Fall der eigenen Äußerungs- und Einwilligungsunfähigkeit. In jedem Fall ist es wichtig, sich mit seinem Ehepart- ner, den Angehörigen, den Freunden zu besprechen und sich zu überlegen, was einem im Leben wichtig ist. Sie geben anderen Menschen eine große Verantwor- tung. Dazu ist unbedingtes Vertrauen Grundvoraus- setzung.
Weitere Informationen sowie Vordrucke zur Vorsorge- vollmacht und Betreuungsverfügung erhalten auf der Website des Landes Schleswig-Holstein: Das Betreuungsrecht (http://www.schleswig- holstein.de/DE/Themen/B/betreuungsrecht.html) Weitere Informationen sowie Textbausteine für die Erstellung einer eigenen Patientenverfügung erhalten Sie in der Broschüre des Bundesjustizministeriums: Patientenverfügung (http://www.bmjv.de/SharedDocs/Publikationen/DE/Pa tientenverfuegung.pdf)